Wandern zählt zu den Megatrends der Outdoor-Aktivitäten im Spanien-Urlaub. Besser, näher und intensiver kann man die Natur nicht erleben, gerade wenn man höhensicher ist. Wer nicht ganz schwindelfrei ist, braucht dennoch nicht verzagen, da viele Wege gut markiert und sicher sind. Die Landesmitte Spaniens hat ihren ganz eigenen Charakter, ihren ganz eigenen Duft nach Oliven- und Mandelbäumen, nach Korkeichen, Pinien- und Kieferwäldern, nach dem frisch-fruchtigen Duft von Zitronen-, Mandarinen- und Orangenbäumen. Für Wanderurlaube sind die Monate März bis Mai und September bis Oktober ideal.
In KASTILIEN-LÉON spürt der Wanderer mit jedem Schritt und Blick auf wehrhafte Burgen und Kastelle den Dreiklang der spanischen Seele: Stolz, Wehmut, Mystik. Auf der Hochebene glaubt man im leichten Wind Waffengeklirr kämpfender Ritter, das Schnauben ihrer Rösser zu hören. Man erlebt aber auch Wasserfälle in einer reichen Vegetation. Ungefähr 10% der Fläche ist Naturschutzgebiet. Ein Stück weit kann der Wanderer hier dem berühmten Jakobsweg folgen. León ist seit Jahrhundert geübt in der Bewirtung von Pilgern. Bei Burgos, in Orten wie Caldas de Luna, spendet heilendes Wasser aus vielen Quellen neue Kraft für weitere Wanderungen.
In KASTILIEN-LA MANCHA ist die Meseta umringt von Bergen. Karge Flecken wechseln mit bunten Krokusteppichen. Durch schroffe Felsen erreicht man grüne Täler mit klaren Flüssen. Bekannte Wanderrouten sind: die Tour der Safran Felder, die Tour der schwarzen Dörfer, die Tour der Burgen und, wie könnte es hier anders sein, die Tour von Don Quijote – zu den Windmühlen von Consuegra.
MADRID. Um die Hauptstadt gibt es ein ca. 100 km dichtes Wanderstrecken-Netz und auch in ARAGON stehen interessante Wandergebiete parat.
Die ganze EXTREMADURA ist Natur pur – einfach „querfeldein“ heißt hier die Devise, durch lichte Kork- und Steineichenwälder. Achtung, die schwarzen iberischen Schweine haben Vorrang.